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19.12.2010: "Wo Wasser ist ist auch Leben"! Teil 1

Wasser

Das einfachste aber zugleich auch wichtigste Element unseres Planeten. Worin besteht der Unterschied zwischen den verschiedenen Wassersorten? Wann sollte man was trinken? In einer zweiteiligen Serie informiert sportalis über Wasser und Sportgetränke.

 

Auch wenn uns dieser Sommer nicht im Überfluss dazu genötigt hat. Wasser ist zum Leben unerlässlich, genauso wie die Sonne für Pflanzen. Um nicht zu dehydrieren, benötigt der Körper Flüssigkeit, am besten in Form von Wasser. Wissenschaftler formulieren es immer ganz lapidar: „Wo Wasser ist, ist auch Leben“. Allein diese Aussage unterstreicht schon die Wichtigkeit von H2O. Aber wer verirrt sich denn heutzutage nicht im Irrgarten der verschiedenen Wassersorten? Tafelwasser, Heilwasser, Quellwasser und Mineralwasser, wiederum aufgeteilt in classic, medium und still, mit viel Natrium, Kalium oder Magnesium versetzt oder extra auf diätetische Ernährung ausgelegt. Da kann man schon mal ganz schnell den Überblick verlieren.

Nach dem Motto: „Trink was klar ist, sprich was wahr ist“, möchte sportalis versuchen weit verbreitetes Halbwissen über das Lebenselixier zu komplettieren.

Ursprünglich ist Mineralwasser nichts anderes als Regen, Schnee oder Hagel. Es versickert im Boden und durchläuft in einem Jahrhunderte dauernden Prozess verschiedene Gesteinsschichten, welche den individuellen Geschmack eines jeden Wassers prägen. Aus unterirdischen und vor Verunreinigungen geschützten Quellen wird es ans Tageslicht gefördert. Rechtlich gesehen muss Mineralwasser in Deutschland amtlich gekennzeichnet sein und direkt an der Quelle abgefüllt werden.

Ähnlich verhält es sich mit dem natürlichen Heilwasser. Einziger Unterschied zum Mineralwasser: es muss eine heilende und lindernde Wirkung haben. Ist dies wissenschaftlich bewiesen, erhält es eine amtliche Kennung.

Tafelwasser lässt sich als eine Unterart des Mineralwassers bezeichnen. Trinkwasser bildet dabei die Grundsubstanz, weitere Substanzen, wie Meersalz, Mineralstoffe oder Kohlensäure werden dem Tafelwasser noch zugesetzt. Es bedarf weder einer amtlichen Kennung noch muss es an einem bestimmten Ort abgefüllt werden.

Manche Mineralwasser werben zusätzlich mit zugesetzten Mineralstoffen. Dabei handelt es sich um anorganische Nährstoffe - der Körper kann diese Stoffe nicht selbst bilden. Um eine Unterversorgung zu verhindern, müssen sie diese Stoffe durch Nahrung oder Getränke zuführen. Zu den bekanntesten gehören Natrium, Magnesium und Calcium. Ersteres reguliert den Blutdruck und kontrolliert den Wasserhaushalt. Magnesium ist extrem wichtig für Muskel und Knochen, besonders bei Ausdauerbelastungen. Steht den Muskeln zu wenig Magnesium zu Verfügung, kann dies mit schmerzhaften Muskelkrämpfen quittiert werden. Calcium gilt als wichtiger Nährstofflieferant für Knochen und Zähne und ist an der Nervenimpulsübertragung beteiligt.

Mit 223 Mineralbrunnen garantiert Deutschland eine große Vielfalt an verschiedenen Mineralwassern, die sich in Geschmack und Zusammensetzung der Inhaltsstoffe teils erheblich unterscheiden. Welches am besten zu ihnen passt, erfahren sie hier.

In den nächsten Tagen erfahren sie im zweiten Teil alles wissenswerte über Sportgetränke, deren Wirkung, wann man was trinken soll und welche Auswirkungen ein kühles Blondes nach dem Training hat.

 

 

Text: Julian Zipp

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