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Wer nicht vorhat, Solo oder Big Walls zu klettern, oder in anspruchsvollen Höhlen herumzuturnen wird ihnen kaum jemals begegnen: den Steigklemmen. (Sie finden außerdem Verwendung in Flaschenzügen, zum Beispiel im mobilen Hochseilgarten).

Wie die Bezeichnung schon selbst erklärt, kann man mit Hilfe der Klemmwirkung dieser Geräte an einem Seil empor steigen, sich selbst sichern. Das nennt man „Jümarn“. Hierfür werden zwei Steigklemmen benötigt, eine wird am Klettergurt befestigt, die andere dient mit einer Bandschlinge als Tritt. In eine Richtung gleitet das Kletterseil ohne viel Kraftaufwand, in die andere Richtung blockiert es.

Abwechselnd steigt der Bergsteiger in die Bandschlinge, schiebt dabei die entlastete Steigklemme am Gurt hoch und setzt sich dann in diesen, um die Steigklemme an der Trittschlinge zu entlasten und hochzuschieben.

Die meisten Steigklemmen verfügen über ein flexibles Teil, das mit einer Feder gegen das Seil gedrückt wird und sich unter Belastung zusätzlich fest klemmt. Kleine Zähne beißen hierbei in die Seilfasern, ohne es jedoch zu beschädigen. Das hat den Vorteil, dass die Klemmwirkung auch bei vereisten Seilen gegeben ist.

Um die Steigklemme wieder zu lösen und die Klemmwirkung aufzulösen, gibt es einen kleinen Hebel. Ein Griff für die Hand erleichtert das Hochziehen. Neben diesen üblichen Jümar-Steigklemmen, gibt es auch spezielle Brust- und Fußklemmen, sowie kleinere Behelfsseilklemmen.

Wenn einmal keine Steigklemme vorhanden ist, kann man sich für den Notfall auch mit einem Prusikknoten behelfen.

Mehr Infos zu Steigklemmen & Co. gibt’s bei Bergfreunde.de – dem Outdoor- und Klettershop.

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