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15.12.2010: Damendegen: Weltcup in Doha

Sozanska bestätigt ihren Platz in der Weltrangliste

Beim Grand Prix der Degenfechterinnen in Doha (Katar) hat sich Monika Sozanska vom Heidenheimer Sportbund mit Platz 12 unter die besten 16 durchgekämpft und damit ihren aktuellen 11. Platz in der Weltrangliste bestätigt.


Mit der wiederholten Durchführung eines Grand-Prix-Turniers in der Hauptstadt von Katar am Persischen Golf unterstreicht der dortige Fechtverband seine Bemühungen um die Ausrichtung einer Weltmeisterschaft in den kommenden Jahren. So war es nicht überraschend, dass sich 122 Degenfechterinnen aus 25 Ländern in den Wettbewerb begaben.

Aus Heidenheimer Sicht war man mit Bundestrainer Piotr Sozanski natürlich besonders gespannt, wie sich unter den fünf deutschen Teilnehmerinnen dessen Tochter Monika Sozanska behaupten konnte. Vor Wochenfrist hatte sie mit ihrem zweiten Platz beim Weltcup in Budapest entscheidend zum furiosen Saisonauftakt der deutschen Degendamen beigetragen und war nun angehalten, ein anständiges Ergebnis nachzulegen.

Um es vorweg zu nehmen: Auch wenn es dieses Mal nicht zu einem Podestplatz gereicht hatte, bestätigte Monika Sozanska mit einem ähnlich guten Resultat wie im Vorjahr, dass mit ihr auch in dieser Saison zu rechnen ist. Von Vorteil für die zierliche Fechterin ist sicherlich, dass sie mit der erreichten Platzierung unter den 16 besten der Weltrangliste auch bei den nächsten Wettbewerben von mühsamen und kräftezehrenden Setzrunden befreit ist.

Wie das Auftaktmatch gegen die Russin Antonia Kuvaeva zeigte, gelingt es ihr mittlerweile regelmäßig schon beim Direkteinstieg ins K.o. sofort ihre Linie zu finden. Sozanska schlug die Russin sicher mit 15:9 und hatte damit eine wichtige Hürde für einen erfolgreichen Turniereinstieg überwunden.

Unter den verbliebenen besten 32 wartete dann mit der Französin Jeanne Colignon eine der Gegnerinnen, die der HSB-Fechterin mit Blick auf die Rangliste durchaus gefährlich werden können. Aber auch bei diesem Match agierte Monika Sozanska souverän und setzte sich ungefährdet mit 15:10 durch.

Das Turnierende vor dem Viertelfinale kam dann aber im nächsten Tableau gegen die Schweizerin Tiffany Giroudet. Obwohl die ehemalige Juniorenweltmeisterin in einem intensiv geführten Gefecht beim 12:15 nicht unbezwingbar schien, musste Sozanska nicht mit ihrer Leistung hadern. „Das Ergebnis geht völlig in Ordnung, denn ich bin wie schon im letzten Jahr unter die besten 16 vorgedrungen. Nach dem tollen Ergebnis beim Weltcup letzte Woche bin ich recht zufrieden damit, dass ich hier auch wieder vorne mithalten konnte“, bewertete sie ihre Leistung.

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