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15.12.2010: Eine Initiative der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung

Mehr Sicherheit auf Deutschlands Straßen

März 2010 - Gavin war mit dem Fahrrad auf dem Weg in den nahen Safaripark. Er wird frontal von einem Auto erfasst, durch die Luft geschleudert und prallt mit dem ungeschützten Kopf auf den Asphalt. Sein Leben konnte gerettet werden, doch große Teile des Gehirns sind unwiederbringlich zerstört.

Seit mehr als 25 Jahren hilft die ZNS – Hannelore Kohl Stiftung Unfallopfern wie Gavin und ihren Familien durch Beratung und Unterstützung bei der Bewältigung der schlagartig veränderten Lebenssituation. Genauso ernst nimmt die Stiftung ihre Präventionsarbeit. „Wir wollen durch Aufklärung über Unfallrisiken und -folgen eine Sensibilität für Gefahren wecken“, erklärt Helga Lüngen, stellv. Geschäftsführerin der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung, „gleichzeitig zeigen wir aber auch geeignete Schutzmaßnahmen auf.“ Der Fahrradhelm sei eine solche Maßnahme und deshalb fordere die Stiftung Radfahrer auf, „auf kurzen wie auf langen Strecken und in jedem Alter einen Helm zu tragen.“ Der Helm fange bei einem Sturz die Wucht des Aufpralls ab und könne damit schwere Kopfverletzungen verhindern. Leider sei dies in den Köpfen, vor allem erwachsener Radfahrer, noch nicht verankert.

Die Kampagne ‚Mehr Sicherheit auf Deutschlands Straßen‘ verbindet zwei wesentliche Sicherheitsaspekte: den Kopfschutz und das Sehen und Gesehen werden. Radfahrer, die im Dunkeln nicht rechtzeitig gesehen werden, begeben sich unnötig in Gefahr. Ein gut beleuchtetes Fahrrad, reflektierende Materialien an Kleidung und Schuhen sowie ein beleuchteter Helm sind deshalb unverzichtbar.

Marcel Wüst, Ex-Radprofi, erlitt vor 10 Jahren einen Fahrradunfall mit dramatischen Folgen. „Neben zahlreichen Knochenbrüchen habe ich mein rechtes Auge verloren. Diesen Sturz überlebt habe ich nur, weil ich einen Helm trug. Als radsportbegeisterter Familienvater unterstütze ich seit vielen Jahren die Arbeit der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung. Ich bin überzeugt, dass die Kampagne ‚Mehr Sicherheit auf Deutschlands Straßen‘ das Sicherheitsbewusstsein der Radfahrer stärken wird.“ Mit einem beleuchteten Helm können Radfahrer in der Dämmerung und bei weniger guten Sichtverhältnissen von den übrigen Verkehrsteilnehmern frühzeitig erkannt werden.

Im Mittelpunkt der Kampagne steht eine neue Helmgeneration: Der ROADLUX bietet optimalen Schutz für den Kopf und verfügt gleichzeitig über eine neuartige Sicherheitsbeleuchtung. Er verfügt neben einem roten Rückstrahler über weitere vier Leuchten vorne. Mit dieser Ausstattung trägt der ROADLUX dazu bei, die Unfallzahlen in der Dunkelheit zu senken.

Der ROADLUX wird zum Start in die Frühjahrssaison in der GALERIA Kaufhof angeboten. Mit dem Kauf des ROADLUX unterstützt der Käufer die Arbeit der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung durch eine Spende in Höhe von 3 Euro.  „Wir danken der GALERIA Kaufhof GmbH für ihr Engagement im Rahmen der Kampagne“, so Helga Lüngen, „und wir freuen uns auf die gemeinsame Verkehrssicherheitsarbeit.“

Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie unter www.hannelore-kohl-stiftung.de

Im Sinne der Sicherheit auf unseren Straßen verlost sportalis unter den Lesern einen ROADLUX. Wenn ihr teilnehmen möchtet, sendet bitte eine E-Mail mit dem Stichwort "ROADLUX" an info(at)sportalis.de

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