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06.04.2010: Brustkrebsrisiko sinkt mit Sport

Krebsvorsorge

In Deutschland erkranken jährlich etwa 40.000 bis 45.000 Frauen neu an Brustkrebs. Eine große Zahl von Studien weist darauf hin, dass das Brustkrebsrisiko von Frauen durch körperliche Aktivität um etwa 30 bis 40% reduziert wird.

Nicht Leistungssport, sondern alle Arten von Bewegung, Alltags- und beruflicher Aktivität, stellen den Schutzfaktor dar. Die Mechanismen, mit denen Sport und körperliche Aktivität dem Brustkrebsrisiko entgegen wirkt, sind vielseitig und noch nicht vollständig erkannt. Es wird diskutiert, dass der Effekt auf die Körperzusammensetzung eine große Bedeutung hat. Bewegung führt zu einer höheren Muskelmasse und in Verbindung mit einer ausgewogenen und vollwertigen Ernährung zu einer Minderung der Körperfettmasse. Offenbar ist das eigentliche Körpergewicht gar nicht so entscheidend, vielmehr bedeutet ein geringerer Anteil an Körperfett eine niedrigere Konzentration an Geschlechtshormonen, insbesondere Östrogenen. Dies führt zu einer Senkung des Brustkrebsrisikos. Hinzu kommt die Wirkung auf die Stoffwechselfaktoren und Hormone, die ebenfalls in Zusammenhang mit der Entartung von Zellen stehen. In den meisten, jedoch nicht allen Untersuchungen scheinen Frauen, die vor und nach den Wechseljahren ihr Gewicht halten, von dem Schutzeffekt Sport besonders zu profitieren.

 

Quelle: Sportärztebund Nordrhein

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