09.03.2008: Sportartvorstellung Speedminton

„Cooler als Badminton, schneller als Tennis, spektakulärer als Squash, dachte sich ein Berliner Seemann und tüftelte jahrelang daran, eine Fusion aus den beliebtesten Racketsportarten zu schaffen...
Ausgangspunkt seiner Überlegungen war, eine rasante Badmintonvariante zu kreieren, die unter freiem Himmel gespielt werden kann. Der Lösungsansatz lag auf der Hand: die sensiblen Badmintonbälle mussten windstabil und robuster konstruiert werden.
Mittlerweile ist der Spielball ausgereift. Er heißt Speeder und wiegt mit 9 Gramm beinahe doppelt so viel wie sein Verwandter aus der Halle. Rein äußerlich ähnelt der Ball einem herkömmlichen Badmintonball, das Flugverhalten allerdings ist eher mit einem Sektkorken zu vergleichen, der energiegeladen aus einer geschüttelten Magnum schießt. Mit Geschwindigkeiten von 300km/h überwindet der kleine Wunderball mühelos Distanzen von bis zu 30 Metern. Die dazugehörigen Rackets sind 58 cm lang und garantieren bestmögliche Ballkontrolle, Treffsicherheit und Wendigkeit.
Die Trendsportart, die das Beste aus Tennis, Squash und Badminton verbindet heißt Speedminton. Die schnelle Racketsportart ist leicht zu erlernen und unkompliziert umzusetzen. Zwei Schläger, ein Speeder… und los geht’s. Gespielt wird in Parks, auf Hinterhöfen, am Strand oder auf dem Tennisplatz. Sogar im Hochgebirge oder auf Hochhäusern ist die grenzenlose Einsatzfähigkeit von Speedminton belegt.
Die Wettkampf-Variante wird auf Speedcourts ausgetragen. Zwei 5,50m mal 5,50m große Quadrate im Abstand von 12,80 dienen als Spielfeld. Die Feldabmessungen sind mit den Flächen eines Tennisplatzes identisch (vom der Grund- zur T-Linie in der Länge und von der Mittel- zur Außenlinie in der Breite). Ein Satz endet bei 16 Spielpunkten; insgesamt werden drei Gewinnsätze ausgetragen.
Und nachts- wenn die goldnen Sternlein am Himmel prangen- fängt das Spielvergnügen erst richtig an. Die Bälle werden mit fluoreszierenden Knicklichtern bestückt und sausen wie Sternschnuppen durch die nächtlichen Sphären.
Der Speeder ist so konstruiert, dass ihn kleine Windböen unbeeindruckt lassen. Bei steiferen Brisen kann der Spielspaß mit einem so genannten Windring fortgesetzt werden. Er wird über die Schlagkappe des Speeders gerollt wird, bringt ein Zusatzgewicht von zwei Gramm und gibt mehr Stabilität.
Für mystische Momente sorgt die Kultvariante Blackminton. Bei dieser nächtlichen Show sind die Spieler und Courts mit fluoreszierendem Bodypainting bemalt, magische Lichter und eindrucksvolle Choreographien kreieren eine geheimnisvolle Atmosphäre.
Es ist vollbracht: Speedminton - die perfekte Symbiose aus Tennis Squash und Badminton, die allen anderen Racketsportarten an Rasanz im Anfängerbereich überlegen ist. Der Spaßfaktor ist enorm und die Suchtgefahr erheblich.
Das preisgünstigste Set, bestehend aus zwei Speedrackets, drei Speedern, zwei Nightlights und einer Sporttasche kostet 49,90 Euro und kann online oder bei ausgewählten Sportfachhändlern erworben werden.
In Deutschland werden regelmäßig angeleitete Speedminton- Workshops durchgeführt, zudem werden bei speziellen Sportanbietern gezielte Trainingseinheiten angeboten.
Weitere Informationen über Speedminton findet ihr über die Homepage des Herstellers: www.speedminton.de
Bilder: www.speedminton.com
Text: Jutta Kühle