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15.12.2010: Beachbasketball Virus auf dem Vormarsch

Beachbasketball Open

Basketball am Strand? Was für viele unvereinbar klingt, wurde in Cuxhaven im "Stadion am Strand" Realität. Beachbasketball heisst der neue Trend und hat in Cuxhaven voll eingeschlagen.

 

Da, wo wir sind, scheint die Sonne!
Beachbasketball Open 2007 begeisterten Spieler wie Organisatoren gleichermaßen.

Wenn sich „Die Schwarzwaldklinik“ an der Nordsee einfindet und „Spiderschweine“ gegen  „Sich Selbst“ spielen. Wenn sich  Vereinsspieler eine Auszeit von der Halle genehmigen und  Niederlagen das Lächeln auf dem Gesicht nicht schmälern können.  Dann ist das Beachbasketball-Virus auf dem Vormarsch. Das  Epizentrum am vergangenen Wochenende: Cuxhaven.

“Beachbasketball live und in Farbe“ hatten die beiden Moderatoren  Dirk Heitmann und Kristian Klement am Samstag versprochen. Die  Zuschauer und die Beteiligten bekamen noch viel mehr geboten. Mit  150 Anmeldungen war der Andrang auf das Turnier so groß wie nie. Schließlich traten 145 Mannschaften an, um in sechs Kategorien  jeweils ihren Meister zu küren. Die Deutsche Meisterschaft sowie das Fun-Turnier waren jeweils in die Bereiche Herren, Damen und Mixed untergliedert. Ein volles Programm wollte absolviert werden. 40 Runden am Samstag, 30 am finalen Sonntag. Gespielt wurde auf zehn Feldern.
Das Organisationsteam um Ralf Krabbenhöft zeigte sich mit dem harmonischen Ablauf höchst zufrieden.

Auch Roland Geggus (Foto, l. weiter unten), langjähriger Förderer des Beachbasketballs, war nach einem gelungenen Wochenende voll des Lobes. „Ich bin ich sehr angetan mit der Entwicklung, die Beachbasketball in den letzten Jahren genommen hat. Die Teilnehmergruppe hat sich sehr stark verändert. Es sind viele junge  Spieler und Spielerinnen da. Früher war das eine eingefleischte Beachszene. Das hat sich aufgeweicht und deshalb ist die Nachfrage so groß geworden“, so der DBB-Ehrenpräsident.

Einen wichtigen Beitrag zur positiven Entwicklung des Sports leistete auch der Standort Cuxhaven, der zum 14. Mal das Turnier austragen durfte. „Cuxhaven ist die mit Abstand beste Location in Deutschland. Diese Kombination aus Übernachtungsmöglichkeiten und dem Stadion am Meer gibt es sonst nirgends. Insofern hat Cuxhaven zurecht die beste Beachtradition in allen Sportarten“, erklärte Geggus.

Cuxhaven empfing erneut Teams aus dem ganzen Bundesgebiet. Die weiteste Anreise hatten jedoch drei Mannschaften aus der Schweiz.  Die „Basler Candy Shop Girls“, „Basler Leckerli und Geschwelti“ sowie die „Merkelfreaks“ brachten internationales Flair an den Strand. „Wir sind dieses Jahr zum dritten Mal dabei und freuen uns  über die Gastfreundschaft, die uns hier entgegenkommt. Ursprünglich  waren wir vier Personen, jetzt sind wir mit 16 Leuten aus Basel angereist“, so Melanie Rüge von den „Candy Shop Girls“. „Für uns ist es jedes Jahr ein großes Event, nach Cuxhaven zu kommen. Es ist einfach eine tolle Möglichkeit, außerhalb der Halle zu spielen, Gleichgesinnte zu treffen und sich auszutauschen.“

Den Beach-Fans zwei tolle Tage zu bieten, war auch das Anliegen von  Heinz-Michael Sendzik (Foto, r.). Der DBB-Vizepräsident für Breiten- und Freizeitsport zeigte sich begeistert und zufrieden. „Die Leute sind hochzufrieden, und
das macht mich als Zuständigen sehr zufrieden, dass es gelingt, über 600 Aktiven ein schönes Wochenende zu bereiten. Alles, was wir bisher über Beachbasketball gesagt  haben, stimmt: Da, wo wir sind, scheint die Sonne und herrscht Freude!“

 

Die Veranstalter warteten sogar am Sonntag mit einer Premiere auf:
Beachbasketball-Biathlon. Sechs Zweier-Teams, jeweils zusammengesetzt aus einem Spieler und einer Spielerin, stellten  sich der Herausforderung. Fünf Mal musste jeder Teilnehmer auf den  Korb werfen. Für jeden Fehlwurf stand eine kleine Strafrunde im Stadion an, bevor es für die große Runde ins Watt hinausging. Das  Publikum begrüßte die Mannschaften im Ziel mit tobendem Applaus und  Laola-Wellen. Bei strahlendem Sonnenschein erreichte der Spaßfaktor  seinen Höhepunkt. Exemplarisch für beide Tage war die gute Laune allen Beteiligten anzusehen. Ein Symptom, mit dem man beim Beach-Virus rechnen muss.


Siegerlisten

Herren DM
1. Boom Chicka Wau Wau (Wiesbaden)
2. Sonnengötter (Cottbus, Bernau, Berlin)
3. Die einsamen Cowboys (Wolfenbüttel)

Damen DM
1. Minimützelmis (Osten und Westen)
2. Die Schnitzelinnen heiß und paniert (Wolfenbüttel, Scheeßel,  Meppen, Berlin)
3. Sandflöhe (Erfurt, Gotha)

Mixed DM
1. Sand im Strumpf (Halle, Saale, Aschersleben)
2. Ohne Flasche keine Competition (Grünberg)
3. Feist und Fertig (Aachen, Bielefeld, Düsseldorf, Berlin, Karlsruhe)

Herren Fun
1. Strandkäfer (Laasphe, Kassel)
2. Kurze Bierpause (Berlin)
3. Körbchenjäger (Thedinghausen)

Damen Fun
1. 89-iger (Marburg, Hannover, Gotha)
2. LAS TEQUILERAS (Frankfurt)
3. Freunde von Roys Freunden (Leipzig, Berlin, London, Dublin)

Mixed Fun
1. Die Üblichen Verdächtigen (Delmenhorst, Neustadt am Rübenberge)
2. BATATA (Bremen)
3. Girl meets Boy (Bremen)

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