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05.01.2012: Sportportal sportalis

1. Olympische Jugend-Winterspiele

Vom 13. bis 22. Januar 2012 finden im österreichischen Innsbruck die 1. Olympischen Jugend-Winterspiele statt. Am 17. Dezember wurde das olympische Feuer in Athen entfacht und mit dem Flugzeug nach Innsbruck gebracht. Dort startete am 27. Dezember der Fackellauf durch ganz Österreich, an dem insgesamt 2012 Läufer und Läuferinnen teilnehmen. Am 13. Januar 2012 endet der Lauf mit der Entzündung des Feuers im Innsbrucker Bergisel-Stadion, wo die Eröffnungsfeier der ersten olympischen Jugend-Winterspiele stattfindet.

Insgesamt nehmen über 1000 Sportler und Sportlerinnen im Alter von 14 bis 18 Jahren aus mehr als 60 Nationen, darunter 56 Athleten und Athletinnen aus Deutschland, an dem sportlichen Großereignis teil. Die Austragungsorte der Jugend-Winterspiele sind die Sportstätten in Innsbruck, Seefeld und Kühtai, wo sich die Olympioniken in 7 verschiedenen Sportarten messen werden. Die Wettkämpfe werden in den Sportarten Biathlon, Bob, Curling, Eishockey, Rodeln, Eislauf und den verschiedenen Ski-Disziplinen ausgetragen. Seefeld verfügt über eine Skilanglaufstrecke, zwei Skisprungschanzen und eine Biathlon-Anlage, während in Kühtai die Wettbewerbe in den Disziplinen Snowboard und Freestyle ausgetragen werden. Innsbruck ist Hauptaustragungsort für die meisten Wettkampfdisziplinen und verfügt neben hochmodernen Wintersportanlagen, Bobbahn und Eishallen auch über ein olympisches Jugenddorf, in dem die Olympioniken während der Winterspiele untergebracht sind. Bei den Wettkämpfen der Jugend-Winterspiele können Jungen und Mädchen gemischte Mannschaften bilden und echten Teamgeist beweisen.

Es handelt sich bei den 1. Olympischen Jugend-Winterspielen um ein reduziertes Sportprogramm, das von der herkömmlichen Winterolympiade abweicht. Bei beiden Sportveranstaltungen geht es jedoch gleichermaßen um sportliche Leistungen, die im besten Fall mit Bronze-, Silber- und Goldmedaillen belohnt werden, sowie um die Einhaltung der olympischen Werte, die neben den Höchstleistungen auch Respekt und Fairness von den Olympioniken fordern. Eine Besonderheit der Jugend-Winterspiele in Innsbruck ist das Kultur- und Bildungsprogramm, das den Jugendlichen neben den sportlichen Highlights angeboten wird und hauptsächlich im Innsbrucker Kongresszentrum stattfindet. Es beinhaltet unter anderem Kernthemen wie olympischer Gedanke, Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten und soziale Verantwortung. Die Athleten und Athletinnen aus den verschiedenen Ländern haben auf der Veranstaltung die Möglichkeit, sich mit Schülern aus Tirol und der ortsansässigen Jugend zu den Themenschwerpunkten des Bildungsprogramms auszutauschen.

Im Mittelpunkt der 1. Olympischen Jugend-Winterspiele steht die olympische Erziehung, die den jungen Sportlern bewusst machen soll, dass sie durch ihre persönlichen Leistungen zu Vorbildern für andere werden. Daher sind Fairness und freundschaftliches Verhalten gegenüber anderen Sportlern die wesentlichen Verhaltensmuster, die man von allen Olympioniken erwartet. Darüber hinaus werden den Jugendlichen mit umfangreichen Informationen zu den Themen Ernährung, Anti-Doping und dem Zusammenspiel von Körper und Geist die wesentlichen Aspekte eines gesunden Lebensstils vermittelt. Ebenfalls lernen sie die verschiedenen Aspekte einer professionellen Sportkarriere wie beispielsweise die Möglichkeit, die sportliche Karriere mit einer Berufsausbildung sinnvoll zu kombinieren oder den richtigen Umgang mit Sponsoren und Medien kennen.
Im Gegensatz zu den herkömmlichen Olympiaden, auf denen Spitzenathleten unter dem Aspekt der olympischen Werte vorwiegend sportliche Erfolge erzielen und Medaillen gewinnen wollen, haben die 1. Olympischen Jugend-Winterspiele in Innsbruck ein anderes Ziel. Hier treffen sich junge Menschen, die noch am Anfang ihres sportlichen Werdegangs stehen. Auf der Veranstaltung lernen die Jugendlichen, das alles, egal ob Spiel, Spaß oder sportliche Leistung immer unter dem Motto „Fairness, soziale Verantwortung und Freundschaft“ stehen sollte. Die olympischen Jugend-Winterspiele sollen künftig alle zwei Jahre stattfinden.

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